Liebe Kinder und Familien,

So lange schon haben wir in der Lutherkirche keine Kinderkirche mehr erlebt.
Deshalb möchten wir uns mit diesem Gruß melden und euch schöne Osterferien wünschen. Außerdem findet ihr hier eine Mini-Oster-Kinderkirche mit einer Bastelanleitung für ein Holzklappbild. Das Material dafür kommt zu Euch nach Hause. Wer bislang noch kein*e regelmäßige*r Besucher*in der Kinderkirche ist, dann sich das Material am Donnerstag, 1. April, in der Offenen Lutherkirche abholen (10-12 Uhr und 18-19 Uhr).

Los geht´s:

Habt ihr eine  Flöte oder könnt ihr ein anderes Instrument spielen? Hier findet ihr ein schönes Osterlied. Mögt ihr es mal spielen oder sogar singen? Einfach mal versuchen. 

T Gruppe Liturgie, M Bernd Schlaudt, Rechte: Bernd Schlaudt

[Nutzung lt. GEMA-Pauschalvertrag für die digitale Kinderkirche, Herunterladen der Noten ist nicht erlaubt]

Oder ihr lest mal diesen Text:

Du verwandelst meine Trauer in Freude

Du verwandelst meine Ängste in Mut

Du verwandelst meine Sorge in Zuversicht

Guter Gott, du verwandelst mich

 

Oder ihr hört euch das Lied hier an: 

Traurigkeit, Angst und Sorgen fühlen sich vielleicht so dunkel an wie schwarz, braun oder grau. So düster wie Corona. So wie jemand bedrückt ist, weil ein Mensch krank oder gestorben ist. Das ist alles gar nicht schön.

Freude, Mut und Zuversicht fühlen sich anders an. Vielleicht so fröhlich und bunt wie die Farben rot oder sonnengelb oder grün. So fröhlich wie ein Fest. So kunterbunt wie ein Osternest. Bunt und fröhlich geht es auch zu, wenn wir mit Freunden und der Familie zusammen sein können Fröhlich wird unser Herz, wenn das Leben schön ist.

Die Verwandlung von Traurigkeit in Fröhlichkeit feiern wir in den nächsten Tagen.
Der
Karfreitag ist ein trauriger Tag, weil wir daran denken, dass Jesus gestorben ist.
Und
Ostersonntag ist ein fröhlicher Tag, weil Gott Jesus ein neues Leben geschenkt hat.

Wir sagen auch: Jesus ist von den Toten auferstanden.

Die Freunde von Jesus erleben Ostern

Jesus feiert mit seinen Freunden in der Stadt Jerusalem ein Fest, das Passafest.
Sie sitzen zusammen am Tisch und essen und trinken und reden.
Plötzlich sagt Jesus: „Bald werde ich nicht mehr mit euch unterwegs sein. Ich werde sterben.
Trotzdem werde ich immer bei euch sein. Denkt an mich.“

Die Freunde werden traurig und bekommen große Angst.
Und es kommt, wie Jesus es gesagt hat. Jesus wir gefangen genommen und zum Tod verurteilt.
Er stirbt am Kreuz und wird danach in ein Grab gelegt. Die Freunde waren noch nie so traurig. Sie konnten nichts tun. Und jetzt vermissen sie Jesus und haben Angst, dass sie auch gefangen werden.

Zwei Freunde von Jesus wollen einfach nur noch Hause, weg aus der Stadt Jerusalem. So machen die beiden sich auf den Weg. Sie gehen zu Fuß. Sie müssen immer wieder an Jesus denken. Sie sagen: „Wie schön das war, als wir mit Jesus zusammen waren. Er hatte die Menschen so gern. Er hat sie getröstet. Er hat sie wieder aufgerichtet, wenn sie Kummer hatten. Er hat ja auch uns immer wieder von Gott erzählt. Und jetzt, jetzt ist der tot.“

Plötzlich passiert etwas. Ein Wanderer taucht auf und nun sind nicht mehr zwei sondern drei Menschen  unterwegs. Er fragt, worüber sie sich gerade unterhalten. Und aus dem Mund der beiden Freunde sprudelt es nur so heraus: „Hast du etwa keine Ahnung, was passiert ist?“ Wir kommen aus Jerusalem. Dort haben sie Jesus gekreuzigt. Er hat so viel Gutes getan und er hat so von Gott gesprochen, dass es jeder verstehen konnte. Und jetzt.. jetzt fehlt er uns so sehr.“

Der Wanderer sagt: „Alles ist so gekommen, wie es schon in den alten Schriften steht. Gottes Sohn wird leiden und dann zu Gott in den Himmel kommen.“

Die Freunde wundern sich, was der Fremde alles weiß. Und eigentlich ist er gar kein Fremder. Er kommt ihnen so vertraut vor. Es wird ihnen richtig warm ums Herz und es ist, als wäre Angst und Traurigkeit  nicht mehr da.

Es wird schon dunkel. Als die drei im Dorf Emmaus ankommen, der Fremde aber weitergehen will, sagen die Freunde:  „Ach, bleibe doch bei uns und iss mit uns.“
Im Haus nimmt der Fremde das Brot, spricht zu Gott ein Dankgebet und gibt den beiden von dem Brot.

Da plötzlich erkennen sie, wer er ist. Die ganze Zeit ist Jesus mit ihnen gegangen. Und jetzt wissen sie auch, warum der Wanderer ihnen so vertraut ist und warum ihnen so warm ums Herz geworden ist und warum er so viel von Gott weiß.
Kann denn das die Möglichkeit sein, dass Jesus, der doch eigentlich gestorben ist, hier bei ihnen ist? Und sie erinnern sich. Jesus hatte ja gesagt: Ich werde sterben. Trotzdem werde ich immer bei euch sein. Denkt an mich.“

Gerade als die beiden Freunde merken, dass Jesus wieder bei ihnen ist, ist er auch schon verschwunden. Die Freunde sind ganz aufgeregt. Sie laufen zurück nach Jerusalem und erzählen ihren Freunden:
„Wir haben Jesus gesehen, wirklich, und mit ihm gesprochen
und das Brot geteilt so wie vor wenigen Tagen bei dem Fest.
Wir sagen euch: Er ist wirklich auferstanden!“

Bildausschnitte aus: Segen für das Leben, Sr Marie Teresitta Kim, Südkorea 2003

Liebe Kinder, liebe kreative Menschen,
was die beiden Freunde erlebt und im Herzen gefühlt haben, könnt ihr auf die Holzbilder malen:
Die Verwandlung von Traurigkeit in Freude, von Dunkelheit in Helligkeit, von Tod in Leben.
Die 3 Teile werden später zusammengebunden und dann kann man sie zu- und aufklappen.
Das sieht dann aus wie ein Buch mit zwei Deckeln
oder wie eine Doppeltür oder ein Klappaltar.

Die beiden kleinen Holzbretter nebeneinander (Löcher sind außen) ergeben das traurige Bild. Auf ihnen könnt ihr das Kreuz von Jesus kleben oder malen oder Farben malen, die eine traurige Stimmung ausdrücken, oder auch draufschreiben, was euch zu Karfreitagsstimmung einfällt.
Das kann dann in etwa so aussehen wie dieses Bild:

Dann klappt ihr diese Bilder nach links und rechts um, schiebt sie auseinander und legt das große Holzbrettchen dazwischen. Das sieht dann aus wie eine geöffnete Doppeltür. Auf dieses große Bild aus drei Teilen könnt ihr malen, dass Jesus lebendig ist oder Farben, die eure Osterstimmung ausdrücken,
oder auch  schreiben, welche Hoffnungswörter euch zu Ostern einfallen.
Das könnte  dann so aussehen:

Ihr könnt Wasserfarben, andere Farben,  Jaxonkreide oder Filzstifte nehmen - was ihr mögt-  und eure Osterbastelei beginnen. Zum Schluss klappt ihr die Teile richtig aufeinander und fädelt die 4 Fäden durch die Löcher, die übereinanderliegen müssen, bindet sie zu und schneidet die Enden der Fäden ab. > Hier gibt es auch noch eine Anleitung als pdf zum Herunterladen.

Und fertig ist euer Karfreitag - Ostersonntag - Verwandlungs - Klapp-Altarbild

Das könnt ihr aufs Regal und Ostern dann aufgeklappt auf den Ostertisch stellen. Wer mag, kann uns auch Bilder davon für eine Ausstellung oder den Gemeindebrief an u.menzeldontospamme@gowaway.lutherkirche-dahlhausen.de schicken und/oder auch sehr gerne damit an unserm gemeinsamen Video-Ostergottesdienst um 10 Uhr am  Ostersonntag per ZOOM teilnehmen.

Den Link finden eure Eltern hier unter www.lutherkirche-dahlhausen.de. 

Wir kommen zum Abschluss unserer
Osterkinderkirche und beten:
Gott, wir danken dir, dass du uns lieb hast.
Wir danken dir, dass Jesus bei uns ist,
auch wenn wir ihn nicht sehen können.
Es ist schön, dass er uns auf allen unsern
Wegen begleitet. 
Beschütze uns und unsere Familien und Freunde
und lass uns schöne Ferien haben. Amen
 

Ganz herzliche Grüße aus der Kinderkirche und
frohe Ostern wünschen euch Michael, Lara, Britta, Julia und Ulrike

Kinderkirche zum Mitnehmen

Die Kinderkirchen-Kinder bekommen das Material für die Oster-Kinderkirche nach Hause.

Wer (noch) kein*e regelmäßige Besucher*in der Kinderkirche ist, kann einen Umschlag mit Geschichte, Anleitung und Bastelmaterial in der Offenen Lutherkirche abholen 

  • Gründonnerstag, 1. April, 10-12 und 18-19 Uhr
  • Karfreitag, 2. April, 10-12 Uhr
  • Karsamstag, 3. April, 11-13 Uhr